Handmade by

Schneckchen


Herzlich willkommen!

Hallo zusammen, mein Name ist Bianca und bin 36 Jahre alt.

Jahrelang hab ich mir überlegt was ich so mit meiner Freizeit anfangen könnte. Außer das übliche wie Sport, Freunde und so weiter, fiel mir nichts sinnvolles ein. Meine Freundinnen fingen an zu stricken, häkeln und zu nähen, und bei denen die Kinder hatten durfte das basteln nicht fehlen. Zuerst belächelte ich es und dachte die müssen ja viel Freizeit haben. Dann bekam ich von meiner Freundin meine erste selbst gehäkelte Mütze und ich fand sie toll. Ich trug sie oft und überlegte mir ob das auch etwas für mich sei. Aber ich dachte mir "das ist nichts für mich" da braucht man Geduld und Fingerfertigkeit. Die ,war ich der Meinung, hätte ich nicht.

Könnte man meine Mutter fragen, Sie würde lächeln und den Kopf schütteln und sagen das schafft sie nicht. Denn sie würde aus Erfahrung sprechen, jahrelang hat sie liebvoll und mit viel Geduld versucht mir all diese Sachen beizubringen. Aber ich konnte es nicht oder wollte es nicht. Ich legte den Gedanken beiseite und überlegte weiter, nichts fiel mir ein.

Der Winter 2012 kam und meine Freundinnen trugen eine schicke Mütze nach der anderen zur Schau. Mein Ehrgeiz war geweckt. Ich lieh mir ein Paar Nadeln und kaufte etwas Wolle und dachte, das wird schon. Irgendetwas musste doch hängengeblieben sein, bei meiner Mutter oder bei der Handarbeitsstunde in der Schule. Aber nichts, ich wusste nicht einmal mehr wie man Maschen aufnimmt. Also immer noch motiviert, lieh ich mir ein Buch "das müsste doch zu schaffen sein" ich verstand nichts. Ich gab fast auf, da bekam ich einen Tip. Youtube sollte der Schlüssel zu allen meinen Fragen sein, ich probierte es und es funktionierte. Ich verstand es.

Von da an strickte und strickte und stickte ich, und ribbelte wieder auf,  fast wie im Wahn, nur ohne Ziel.

Irgendwann, dachte ich, muss ein Projekt her. Die Kleinen können sich nicht wehren, also strickte ich Kindermützen oder einen Schal.

Meißt noch etwas zu groß, aber sie kamen wirklich gut an.

Mein Fieber war geweckt, ich wollte mehr lernen. Ich dachte, ich probiere es mit häkeln und wieder schaute ich bei Youtube vorbei. Eine gute Lehrerin war schnell gefunden. Ich häkelte wieder so sinnlos vor mich hin, da dachte ich mir zum Üben könnte man ja auch Handyhüllen häkeln. Auf ging es und schon bald hatte jede meiner Freundinnen eine davon, ob sie nun wollten oder nicht. Und dann kam meine erste Mütze. Die ich dann auch voller Stolz getragen habe und nächsten Winter wieder tragen werde.

Der Winter war vorbei und meine Freundinnen hörten auf zu stricken "zu warm" sagten Sie. Was nun, was sollte ich jetzt tun und meine Freundin Moni sagte "Im Winter strickt man und im Sommer näht man". Oh dachte ich mir, das kann ich wirklich, gut sie meinte nicht Gardinen oder Ähnliches. Es musste es etwas kleiner und feiner sein, aber das Grundwissen war da. Also kaufte ich mir eine Nähmaschiene und machte mich ans Werk. Wie sollte es anders sein, ich fing mit Handyhüllen an.

Und wie man es sich denken kann, war das nicht das Ende. Ich ging über zu Kosmetiktäschen. Denn davon kann man nie genug haben.

Mal sehen wie es weiter geht............


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